Vielfalt bereichert das Verbandsleben

Das Thema «Vielfalt» für einen Beitrag in der ZV Info wäre mal etwas anderes. Als naturverbundener Mensch mit einer landwirtschaftlichen Ausbildung denke ich sofort an die viel diskutierte Biodiversität unserer Erde und in der Landwirtschaft. Die Biodiversität erscheint uns wichtig und wir sind bereit, diese mittels finanzieller Mittel zu fördern.

Bei einer Umfrage unter meinen anwesenden Arbeitskolleginnen zum Thema Vielfalt erhielt ich folgende Stichworte: Biodiversität, Polyvalenz, Landschaft, Kreativität, Allrounder, Multifunktional. Die gefallenen Stichworte verbinde ich mit positiven Eigenschaften, die für ein gewinnbringendes Lebensgefühl zuträglich sind.

So empfinde ich das auch für das Verbandsleben. Je mehr Mitglieder ein Verband aufweist, desto grösser ist die Meinungsvielfalt, was im Idealfall zu angeregten und wertvollen Diskussionen führt. Daraus entstehen wertvolle Lösungsansätze, welche nach Möglichkeit umgesetzt werden können. Um die vielfältigen Aufgaben des Schaffhauser Staatspersonal Verbandes (SSV) zielorientierter bewältigen zu können, wird sich der Vorstand im Sommer mit anderen Personalverbänden während einer Regionalkonferenz austauschen. Dadurch kann einerseits das Beziehungsnetz erweitert und andererseits die Meinungsvielfalt vertieft werden.

Der SSV setzt sich für die Anliegen seiner Mitglieder ein. Zur Bereicherung unseres Verbandes und des Vorstandes sind wir laufend auf der Suche nach neuen Mitgliedern bzw. Vorstandsmitgliedern. Der Vorstand würde sich über neue, junge Mitglieder freuen. Besuchen Sie unsere Internetseite oder rufen Sie uns an. Meine Vorstandsmitglieder und ich sind gerne bereit, weitere Auskünfte zu erteilen. Nur ein starker und vielfältiger Verband kann gute und zielführende Lösungen zugunsten seiner Mitglieder erbringen.

Jürg Wittwer,
Landwirtschaftsamt Kanton Schaffhausen, Vorstandsmitglied SSV




Mitteilungen aus den Verbänden: Schaffhauser Staatspersonal Verband SSV

Generalversammlung

Die Generalversammlung wurde im März 2021 elektronisch durchgeführt und ist bei den Mitgliedern auf eine breite Akzeptanz gestossen. Auch die elektronischen Rückmeldungen per Stimmzettel wurden rege wahrgenommen; es sind 65 gültige Stimmen eingegangen. Somit wurden die Rechnung 2020 und das Budget 2021 abgenommen.

Die nächste Generalversammlung findet am 17.3.2022 statt.

Impfstory

Die «Impfstory» hat ein neues Geschichtsblatt eröffnet …

Da hätte der Kanton Schaffhausen ein Zeichen für seine Angestellten, die «ennet» dem Rhein wohnen (Zürcher Weinland) oder als Grenzgänger im Kanton arbeiten, setzen können um die Impfmöglichkeit im Arbeitgeberkanton zu gewährleisten. Stattdessen wurden, die Zahl wurde mir nicht genau genannt, ca. 2500 bis 3000 Impfwillige, die nicht im Kanton Schaffhausen wohnhaft sind, nach langem Warten wieder ausgeladen. Mit dem Hinweis, sich bitte neu registrieren zu lassen, mit dem Nebeneffekt, dass sie sich wieder hinten anstellen müssten, da das System leider nicht flexibel sei.

«Alle Personen mit einem ausserkantonalen Wohnsitz und einem Arbeitsort im Kanton Schaffhausen können sich ausschliesslich abermals über die Corona-Hotline für eine Covid-19-Impfung im Kanton Schaffhausen registrieren und müssen zum Impftermin ein geeignetes Dokument mitnehmen, dass deren Arbeitsort belegt».

Nun aktuell (Juli 2021), steht ein «Impfbus» zur Verfügung, welcher Personen an diversen Standorten einlädt, sich auch ohne Termin die erste Impfung einverleiben zu lassen. Derweil ist im Impfzentrum ein «walk in» möglich – einfach hereinspaziert – ein Termin ist nicht erforderlich und schon ist der erste «Piks» gesetzt.

Am 18.5.2021 wurde von der Regierung beschlossen, dass den kantonalen Angestellten pro Covid-19-Impfung, während der Arbeitszeit, unabhängig vom Arbeitspensum, jeweils 1 Stunde Arbeitszeit gutgeschrieben wird. (Auf Verlangen muss natürlich der Terminnachweis vorgelegt werden.)

Verbandsarbeit

Weiterhin schwierig ist es, Personen zu finden, welche sich für die Verbandsarbeit engagieren möchten. Auch das Akquirieren von Neumitgliedern ist stets eine Herausforderung. Vielleicht sind die neuen Kanäle des ZV über Social Media nützlich. Hoffen wir es.

Buchhaltungsprogramm

Auch wir sind auf der Suche nach einer Lösung bezüglich Ablösen des Buchhaltungsprogrammes «crealogix».

Personalkommission

Die Personalkommission tagt mit der Regierung am 17.8.2021 bezüglich der Lohnverhandlungen 2022:

Stossrichtung Peko: 1,5 % Individuallohn (davon 0,5 % Mutationsgewinn), damit das Lohnsystem funktionstüchtig ist, müsste stets 1 % für das Personal eingesetzt werden.

Stossrichtung Regierung: 1 % Individuallohn (davon 0,5 % Mutationsgewinn), keine Teuerungszulage, da der Index nicht erreicht wurde (Stand Juli 2021).

Ärgerlich ist auch, dass ein Postulat vom 8.11.2019 immer noch pendent ist:

«Der Regierungsrat wird eingeladen, die Möglichkeiten zu überprüfen, um angemessene und zukunftsgerichtete Besoldungen sicherzustellen und die Konkurrenzfähigkeit zu erhöhen.» Die vereinten Postulate werden mit 33 zu 17 Stimmen erheblich erklärt.

Für die Mitteilung:

Iris Braunwalder,
Vorstandsmitglied des ZV,
Präsidentin des SSV




Ordentliche Mitgliederversammlung 2020 auf dem Schriftweg

Der Vorstand hat entschieden, dass die Mitgliederversammlung 2020 wiederum schriftlich – mittels Stimmzettel – durchgeführt wird.

Die ordentliche Mitgliederversammlung 2020 des Schaffhauser Staatspersonal Verbandes (SSV) wurde, gestützt auf die vom Bundesrat erlassene Sonderregelung für Versammlungen von Gesellschaften (Art. 27 Covid-19-Verordnung 3) am 18. März 2021 durchgeführt. Die Abstimmung ergab, dass sämtliche Anträge des Vorstandes angenommen wurden.

Am 16. Februar 2021 hat der Vorstand den Mitgliedern die Traktandenliste, den Jahresbericht 2020 sowie die weiteren wesentlichen Unterlagen per Mail über «Webling» des ZV und per Briefpost, an jene welche keine Mailadresse hinterlegt haben, zugesandt. Die Mitglieder wurden eingeladen, ihre Stimme mit beiliegendem Stimmzettel elektronisch oder brieflich bis spätestens 18. März 2021 abzugeben. Die Präsidentin hat die fristgerecht eingegangenen Stimmzettel ausgezählt und die abgegebenen Stimmen überprüft.

Das Kurzprotokoll der Mitgliederversammlung 2020 per Fernteilnahme, der Jahresbericht sowie die Jahresrechnung 2020 wurden genehmigt, und dem Vorstand wurde Décharge erteilt.

Ebenfalls genehmigt wurde das Budget 2021. Die Mitgliederbeiträge werden auch für das Jahr 2021 unverändert bleiben.

Aktuell umfasst der Vorstand vier Vorstandsmitglieder, zwei Revisionsmitglieder und eine Kassierin, welche im «Angestellten-Verhältnis» wirkt.

Die ordentliche Mitgliederversammlung 2021 des SSV ist auf Donnerstag, 17. März 2022, 18.00 Uhr terminiert.

 

Der Vorstand hofft, dass die kommende Mitgliederversammlung wieder im altgewohnten Rahmen stattfinden kann und wünscht allen Mitgliedern «gueti Xundheit».

Bisch däbii?
Bevor ein Vakuum entsteht, machen wir uns auf die Suche!

Die laufende Amtsperiode des Vorstands dauert noch bis zur Mitgliederversammlung 2022, die im März 2023 stattfindet. Gewählt wird deshalb im Frühjahr 2023. Bei dieser generellen Wahl werden der Vorstand und die Revisoren neu aufgestellt. Hierfür sind dringendst Mitglieder gesucht, die sich zur Verfügung stellen, um ein Amt zu übernehmen. Unter anderem sind aus Alters- bzw. Reifegründen Rücktritte zu erwarten.

Mitglieder, die im Vorstand mitarbeiten wollen und so auch ihr Netzwerk ausbauen könnten – meldet euch! Auf zusätzliche Energie, Ideen und Schwung freut sich der Vorstand und natürlich der gesamte Verband!

«Denn nichts ist so stetig wie der Wandel – davon ausgeschlossen
ist auch der Vorstand nicht.»

Schaffhauser Staatspersonal Verband | die Präsidentin Iris Braunwalder
iris.braunwalder@sh.ch / www.ssv-sh.ch




Zweiter gemeinsamer Anlass von Schaffhauser Staatspersonal Verband und Personalverband der Stadt Schaffhausen

«Zusammenkunft ist ein Anfang. Zusammenhalt ist ein Fortschritt. Zusammenarbeit ist der Erfolg.»

(Henry Ford, *30.7.1863 / †7.4.1947)

 

Am Freitagabend, 28. August 2020, um 18 Uhr trafen sich die Mitglieder beider Verbände zum zweiten gemeinsamen Anlass. Der Anlass stand wettertechnisch unter keinem guten Stern.

 

 

Der Spätnachmittag wurde durch eine kurzweilige, «frische» Begrüssung der Verbandspräsidien eingestimmt. Hans Jakob Bickel, PVS, und Iris Braunwalder, SSV, begrüssten die Mitglieder unter den Kernpunkten der Zusammenkunft, des Zusammenhalts und der Zusammenarbeit.

Dabei wünschten sie ihnen einen erheiternden Abend und interessante Gespräche. Was wohl einigen in der Corona-Zeit fehlt bzw. gefehlt hat, ist das gesellige Beisammensein. Das Treffen wurde unter Berücksichtigung der Hygiene-Vorschriften durchgeführt. Eine offene Feuerstelle wie im letzten Jahr wäre wohl einiges behaglicher gewesen, anhand der Wetterlage jedoch ein Ding der Aussichtslosigkeit.

Der Staatswein, welcher von der Schaffhauser Regierung zum Apéro offeriert wurde, mundete offensichtlich und wurde einmütig verdankt. Ein weiterer Dank geht an die helfenden Hände im Hintergrund!

Aufgrund der ungünstigen Wetterprognosen wurde kurzerhand ein Gasgrill – eigentlich waren es deren zwei, da einer den Dienst quittierte – organisiert, und die Gerätschaften werden «wasserfest» installiert. Da der Wettergott dieses Jahr seinen Missmut über uns ergoss, waren wir gezwungen, alles unter «Dach und Fach» zu bringen.

 

         

 

Auf eine Waldbegehung wurde angesichts des schlechten Wetters verzichtet. Dennoch führte uns Martin Maag durch das geräumige Forstmagazin beim Engeweiher; die schiere Menge des «geschlagenen» Holzes hat dabei beeindruckt. Die damit verbundenen Zahlen und Fakten wurden bildlich dargelegt. Die Möglichkeit, den Wald doch noch fachkundig zu durchstreifen, behalten wir für das kommende Jahr im Auge.

Nach der «Indoor»-Besichtigung richtete Regierungsrat Walter Vogelsanger das Wort an die anwesenden Mitglieder von Stadt und Kanton unter anderem mit der Botschaft, «sich ruhig kühner für das Personal einzusetzen». Er bedankte sich bei den Verbänden für ihren bisherigen Einsatz und wünschte gutes Zusammenwirken. Von unserer Seite wurde ihm ein gutes Wahlergebnis für die aktuell anstehende Regierungsratswahl gewünscht. Anschliessend richtete sich das Augenmerk voll und ganz auf die angebotenen Speisen, Getränke und die Zusammenkunft.

Nach einem feuchtfröhlichen Abend (nicht auf den Wein bezogen), interessanten Gesprächen und Bekanntschaften war eine warme Dusche (auch nass) sicherlich für viele eine gute Option.
Allen Mitgliedern, die trotz des Wetters den Weg zum Grillplausch auf sich genommen haben, sei an dieser Stelle gedankt, denn

«Sonnenschein ist köstlich, Regen erfrischend, Wind fordert heraus, Schnee macht fröhlich, im Grunde gibt es kein schlechtes Wetter, nur verschiedene Arten von gutem Wetter.»

(John Ruskin, *8.2.1819 / †20.1.1900)




Ein «Meilenstein» wurde gesetzt!

Es kommt nicht gerade oft vor, dass die Schaffhauser Kantonsangestellten zu einer Kundgebung aufrufen. Am 18. November 2019, Montag früh um 07.30 Uhr, erschienen weit über 150 Staatsangestellte, um vor Beginn der Kantonsratssitzung auf die Dringlichkeit von strukturellen Lohnmassnahmen aufmerksam zu machen.

«Wir sind enttäuscht und irritiert über die Geschäftsprüfungskommission, welche die belegte strukturelle Lohnungleichheit zu anderen Kantonen ausblendet.»

Die GPK wollte für das Budget 2020, das am Montag, 18.11.2019, verabschiedet wurde, die von der Kantonsregierung vorgeschlagenen Lohnanpassungen im Umfang von 2,75 Prozent auf 1,25 Prozent kürzen und gleichzeitig die Steuern um fünf Punkte senken, von 110 Prozent auf 105 Prozent auf Kosten des Staatspersonals.

Keine Lohnentwicklung – Abwanderung in angrenzende Kantone

«Keine Lohnentwicklung = Abwanderung in andere Kantone» prangte auf Transparenten. Flyer mit dem Aufruf «Die kantonalen Angestellten verdienen für ihre gute Arbeit einen fairen, marktgerechten, wertschätzenden Lohn. Wenn nicht jetzt – wann dann?» wurden den Ratsmitgliedern in die Hände gedrückt.

Die Damen und Herren Kantonsparlamentarier passierten, gezwungenermassen, ein Spalier von Verwaltungsangestellten, Lehrpersonen, Pflegenden, Werkhofangestellten und auch von mittlerweile pensionierten Mitarbeitenden, um in den Kantonsratssaal zu gelangen.

Die Solidarität unter allen Anwesenden war merklich spürbar und liess das trübe, nasskalte Wetter vergessen. Die Kundgebung wurde mit Flugblättern aller Art bestärkt, welche den Räten ausgehändigt wurden.

In der darauffolgenden langen Debatte zeigte sich die Mehrheit der Ratsmitglieder überzeugt davon, dass Handlungsbedarf bestehe. So verdienen etwa Polizistinnen und Polizisten, Pflegefachleute, Lehrerinnen und Lehrer und weitere kantonale Fachkräfte in Schaffhausen weit weniger als ihre Kolleginnen und Kollegen in den Nachbarkantonen. Das erschwert es dem Kanton Schaffhausen zunehmend, auf dem Arbeitsmarkt gutes Personal zu rekrutieren.

Die Kantonsfinanzen sind im Lot, die Löhne jedoch nicht mehr

«Die Kantonsfinanzen sind im Lot, die Löhne jedoch nicht mehr», so die Aussage von Finanzdirektorin Cornelia Stamm Hurter während der lang andauernden Debatte. Profitieren sollen gezielt vor allem jüngere Angestellte und solche in den unteren Bereichen der Lohnbänder. Mit der strukturellen Anhebung sollen teilweise höhere Einstiegslöhne möglich werden.

Der gesamte Regierungsrat appellierte erfolgreich an die Verantwortung des Kantonsrats, ausreichend Personal zur Verfügung zu stellen sowie für angemessene und marktfähige Löhne zu sorgen.

Versäumnisse der Vorjahre

Versäumnisse der Vorjahre haben zu einem strukturellen Problem geführt. «Der Rat hat immer weniger Lohnanpassungen bewilligt, als die Regierung vorgeschlagen hatte, jetzt sind die Probleme da.»

Angesichts der guten Finanzlage appellierte Regierungspräsident Ernst Landolt an die Parlamentarier: «Es ist das Gebot der Stunde, wann – wenn nicht jetzt?!»

So folgte das Parlament der Regierung mit einer wuchtigen Mehrheit und genehmigte mit 34 zu 15 Stimmen eine Anhebung der Löhne um 2,75 Prozent zur Erleichterung der Verbände und Freude aller kantonalen Angestellten.

Lohnanpassungen 2020

Für die individuellen Lohnmassnahmen (Leistungslohn) wird 1 Prozent eingesetzt und für die wichtige strukturelle Anpassung 1,75 Prozent.

Es wird auch inskünftig ein hohes Mass an Argumentationskraft erfordern, um die Kontinuität in der Lohnentwicklung wahren zu können. Die Debatte hat gezeigt, dass einige Parlamentarier das Lohnsystem und die Gesamtsicht der Problemstellung nicht verstehen oder nicht verstehen wollen. Auf jeden Fall dürfen wir uns jetzt über das Ergebnis freuen.

Dank an die Regierung für die Wertschätzung

An dieser Stelle dankt der SSV der gesamten Regierung des Kantons Schaffhausen für ihren Einsatz und die entgegengebrachten Wertschätzung für die kantonalen Angestellten.




Erster gemeinsamer Anlass von Schaffhauser Staatspersonal Verband und Personalverband der Stadt Schaffhausen

«Die Ziele der Angestellten sind dieselben, nur die Rahmenbedingungen unterscheiden sich ein wenig»

Am Freitagabend, 21. Juni 2019, um 18:00 Uhr traffen sich Mitglieder der beiden Verbände zum ersten Mal zu einem gemeinsamen Anlass. Man kann annähernd von einem historischen Moment berichten.

Die Anzahl der teilnehmenden Frauen und Männer war noch zögerlich. Wir hoffen jedoch, dass wir mehr gemeinsame Mitglieder animieren können, nicht zuletzt auch aufgrund dieses Berichts, damit im nächsten Jahr der Zustrom grösser ausfallen wird. Klar können auch kleinere Gruppen Signale setzen, mitunter mehr Furore machen als die grossen. Also, liebe nicht teilhabende Mitglieder der beiden Personalverbände, ihr habt etwas verpasst! Lasst euch diesen Anlass das nächste Jahr nicht entgehen.

Eine kurzweilige, heitere Begrüssung durch die Verbandspräsidien stimmte den Abend bei einem freundlich gestimmten Wettergott ein. Hans Jakob Bickel und Barbara Weilenmann, Co-Präsidium PVS, und Iris Braunwalder, Präsidentin SSV, richteten gemeinsam die Rede an die Mitglieder aus, mit dem Hinweis auf gute Zusammenarbeit, Austausch und Einsatz zum Vorteil für die Mitglieder. Als Gäste begrüssten wir zusätzlich vier Vertreter der Zurich Versicherung in der geselligen Runde und wünschten ihnen einen erfolgreichen Abend und interessante Gespräche.

Der Staatswein, welcher von der Schaffhauser Regierung zum Apéro offeriert wurde, mundete offensichtlich und wurde einmütig verdankt. Die Zurich Versicherung, als Partner von Öffentliches Personal Schweiz (ZV), unterstützte den Grillabend ihrerseits mit einem finanziellen Beitrag. Ein grosser Dank geht an die helfenden Hände im Hintergrund! Im Vorfeld des Abends wurde vieles organisiert und möglich gemacht, am geselligen Abend selbst war das verbandsübergreifende Teamwork hilfreich.

Unter dem Motto «jetzt isch tsch tsch Zyt« wurde der Grill rege benutzt, und abgesehen von der Glut wurden auch die Gespräche angefacht. Aus den einzelnen Gesprächen hörte man/frau: «Nei! Säg au!?» oder «chom jetzt!? Bi üs lauft’s ähnlich». Fazit der Gespräche ist, dass die Ziele der Mitarbeitenden dieselben sind, und sich nur die Rahmenbedingungen voneinander unterscheiden. Der Wunsch der Präsidien an den gemeinsamen Abend war, dass er unterhaltsam und anregend für die Mitglieder sein möge, dass Kontakte intensiviert werden und sich in den Arbeitsalltag hinüberretten lassen.

Während einige das Feuer an der Grillstelle anfachten und das Buffet vorbereiteten, waren die anderen Mitglieder bereits auf dem Weg zur angebotenen Kurz-Exkursion. Diese führt zum angrenzenden «Engiweiher», der 1908 am ehemaligen Standort des Grossen Engisumpfes errichtet worden war. Der heutige Weiher ist der Wasserspeicher für das Pumpspeicherwerk, mit welchem Spitzenstrom im Kraftwerk Schaffhausen produziert werden kann. Das Kraftwerk seinerseits ist am Rhein angesiedelt und somit eine beachtliche Strecke entfernt. Der Weiher ist also eine Art Batterie (Stromspeicher). Die Lehmabdichtung desselben wurde dazumal aus dem Eschheimertal entnommen. Dadurch entstand der «Eschheimerweiher», welcher heute eines der wertvollsten Amphibienlaichgebiete auf dem Schaffhauser Kantonsgebiet ist.

Nach Rückkehr der «Forschungsreisenden» verspürten die einen oder anderen einen «Heisshunger» auf die Grilladen, welche von einem Energieschub in Form von diversen Salaten begleitet wurden. Kühlende Getränke waren reichlich vorhanden, damit keine Kehle trocken bleibt, auch Kaffee und andere Köstlichkeiten wurden im Anschluss angeboten. So wurde die Gemütlichkeit zelebriert, bis das Buffet leer gefegt war.

Dank der ausbleibenden Mückeninvasion und den milden Temperaturen, selbst noch zu fortgeschrittener Zeit, wollte keiner so richtig den Heimweg antreten. Dies mochte durchaus noch weitere  Gründe beinhaltet haben. Jedoch hat alles einmal ein Ende, und so wurden die Tische abgeräumt, das Geschirr verpackt und die Gespräche langsam, aber sicher beendet. Der gemeinsame Anlass war ein Erfolg und wird im folgenden Jahr wiederholt. Ganz unter dem Motto: «Fortsetzung folgt»!