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Protokoll der Herbstsitzung 2020 - Die Sitzung ist aufgrund der Corona-Situation ausgefallen

Hier erfolgt eine Zusammenstellung der schriftlich eingegangenen Meldungen:

Standespolitik, Arbeit in den einzelnen Verbänden

Bern

Diverses

Auch für den Personalverband der Stadt Bern (PVSB) wurde das Jahr 2020 geprägt durch die Corona-Pandemie und ihre Auswirkungen.
Zunächst musste die für den 30. März 2020 geplante Hauptversammlung abgesagt bzw. auf unbestimmte Zeit verschoben werden. Aufgrund einer Umfrage bei den Mitgliedern des PVSB beschloss der Vorstand im Sommer, die HV virtuell, d.h. auf schriftlichem Weg, durchzuführen.

Wegen der Corona-Pandemie arbeiteten viele städtische Angestellte von einem Tag auf den anderen im Homeoffice. Der Vorstand des PVSB nahm dies zum Anlass, seine Mitglieder zu ihren diesbezüglichen Erfahrungen zu befragen. Die Umfrage, welche erfreulicherweise von rund 120 Personen beantwortet wurde, ergab einige signifikante Erkenntnisse, so zum Beispiel:

  • 86 Prozent der Antwortenden befürworten, dass Homeoffice in der Stadtverwaltung künftig vermehrt möglich gemacht wird.
  • Neun von zehn Antwortenden begrüssen den Wegfall des Arbeitswegs.
  • Gut 80 Prozent sehen Vorteile bei der flexiblen Einteilung der Arbeitszeit und gut 60 Prozent bei der besseren Vereinbarung von Familie und Beruf.
  • Als nachteilig beurteilt wurde von 84 Prozent der Antwortenden der fehlende Kontakt zu den Arbeitskolleginnen und -kollegen, und zwar sowohl was den persönlichen als auch den fachlichen Austausch anbelangt.

Zweites prägendes Element der Verbandsarbeit im Jahr 2020 ist die drastisch verschlechterte Finanzsituation der Stadt Bern. Angesichts der von der Stadtregierung angekündigten oder bereits beschlossenen Sparmassnahmen wird der PVSB genau beobachten, welche Auswirkungen die Sparpakete auf das städtische Personal haben werden. Es wird dies eine Thematik sein, die den Vorstand in den nächsten Jahren intensiv beschäftigen wird.

Biel

Budget 2021

Ausgangslage/Verhandlungsergebnis Gemeinderat (Exekutive):
Im Rahmen der jährlich stattfindenden sozialpartnerschaftlichen Verhandlungen wurde mit dem Gemeinderat vereinbart, dass trotz Covid-19-bedingten Steuerausfällen aufgrund der durch die öffentlich Bediensteten während der Krisenmonate erbrachten Mehrleistungen Stufenanstiege und individuelle Lohnerhöhungen uneingeschränkt ausbezahlt werden. Die Personalverbände verzichten dafür auf zusätzliche Forderungen wie zum Beispiel eine wieder fällige Reallohnerhöhung.

Parlament (Legislative):
Der Bieler Stadtrat (Parlament) kippte den mit dem Gemeinderat ausgehandelten Deal und verordnete Personalkürzungen im Rahmen von Fr. 1,0 Mio. Der Personalverband der Stadt Biel erachtet dies als Affront gegenüber dem Personal und zeigt sich kampfbereit, indem er in den Medien die Kürzung von Fr. 1,0 Mio. bei den Personalkosten in der jetzigen Situation als Kriegserklärung gegenüber dem Personal deklarierte.

Weiteres Vorgehen:
Es folgen nun Verhandlungen mit dem Gemeinderat über die Umsetzung des parlamentarischen Kürzungsentscheides. Sollten die Anstellungsbedingungen des Personals oder das ausgehandelte Verhandlungsergebnis allzu stark tangiert werden, schliesst der Personalverband Kampfmassnahmen nicht aus.

Burgdorf

Teuerung/Besoldung

Gestützt auf die Budgetvorgaben des Gemeinderates und die Parlamentserklärung, wurde bei den Berechnungen ein Lohnwachstum von 1,0% eingeplant, welches Mehrkosten von ungefähr Fr. 200 000 mit sich bringt.

Diverses

Die HV, welche im März vorgesehen war, haben wir verschoben und am 14. Juli 2020 mit einer brieflichen Abstimmung nachgeholt.

  • Von der brieflichen Abstimmung haben 23 Mitglieder Gebrauch gemacht.
  • Die statutarischen Geschäfte wurden alle einstimmig genehmigt.

Wechsel Kassieramt: An dieser Stelle danke ich noch einmal Ursula Gehrig für die langjährige Tätigkeit als Kassiererin. Ursula hat die Kasse an Beat Jurt übergeben.

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