Protokoll der Sitzung vom 29. Oktober 2018,17.00 Uhr, Sitzungszimmer Erdgeschoss des Tiefbauamtes Bern

Bern

Teuerung/Besoldung

In der aktuellen Legislatur soll eine Reallohnerhöhung umgesetzt werden. Dies ist in den aktuellen Legislaturzielen festgeschrieben und muss nun zwingend angegangen werden. Dazu wird eine Arbeitsgruppe eingesetzt, um mögliche Lösungsvorschläge zu erarbeiten. Der PVSB ist in dieser Arbeitsgruppe vertreten und wird gewichtige Argumente einbringen.

Diverses

Es wird eine Anpassung der LAZ / JAZ (Stundenmodelle) angestrebt. Insbesondere die Bandbreitenmodelle sollen angepasst und auf die Bedürfnisse der Vereinbarkeit ausgerichtet werden. Stundenmodelle mit deutlich weniger Wochenstunden stehen dabei im Vordergrund.

Ebenfalls wird ein Elternurlaub (bis 6 Wochen Vaterschaftsurlaub, mit Kombination Elternurlaub) angestrebt. Dies wurde in einem Vorstoss aus dem Stadtparlament gefordert und soll verwaltungsintern geprüft werden.

Care Aufgaben haben sich in den aktuellen Debatten vermehrt als grosser Diskussionspunkt erwiesen. Der Umgang damit aufgrund der aktuellen gesellschaftlichen Entwicklungen bedingen vermehrte Aufmerksamkeit zu diesem Themenfeld.

Der Kanton will seinen Beitrag an die Organisation Schutz und Rettung Stadt Bern – insbesondere für die Rettungszentrale – kürzen. Dies führt zu Diskussionen, an welchen sich der Verband ebenfalls engagiert.

Biel

Teuerung/Besoldung

Der Verband fordert eine Reallohnerhöhung von 1,5% und vollen Teuerungsaus-gleich. Im Budget wurden 1,3% aufgenommen. 1% individueller Anstieg und 0,3 % generell. Der Verband hat sich mit den 0,3% nicht einverstanden erklärt. Der Gemeinderat akzeptierte die Forderung wegen der Finanzlage nicht.

Der Verband fordert die gemeindeeigene Unterhaltszulage für alle Mitarbeitende, die bei der Stadtverwaltung angestellt sind (also auch für diejenigen, welche die Familienzulagen nicht bei der Stadt beziehen).

Burgdorf

Teuerung/Besoldung

Im Budget 2019 sind für die Lohnmassnahmen 2% der Lohnsumme vorgesehen. Wie in den letzten Jahren sind für den Erfahrungsanstieg 0,5% und für den Leistungslohnanstieg 1,5% eingesetzt worden.

Pensionskasse

Der Gemeinderat der Stadt Burgdorf hat sich für die Kündigung des Anschlussvertrages mit der Personalvorsorgestiftung Regional Emmental auf den 31.12.2018 entschieden. In der Folge wurde ein neuer Vorsorgeplan definiert und verschiedenen Vorsorgestiftungen zum Offerieren zugestellt. Aus den eingegangenen Angeboten der verschiedenen Vorsorgestiftungen wurden 3 Angebote weiterverfolgt. Der Gemeinderat hat sich nach einem langen Prozess für den Anschluss an die SHP (Spital-, Heim-, und Pflegepersonal) entschieden, obschon die Mehrheit der Angestellten einen Anschluss zur Pensionskasse der Stadt Bern bevorzugte.

Der Stadtrat hat an der Juli-Sitzung den Abschlussbericht «Altersvorsorge 2019» zur Kenntnis genommen und den Bericht mit Murren mit 31 Ja bei 8 Enthaltungen genehmigt. In der Folge hat auch die Localnet AG den Anschlussvertrag auf den 31.12.2018 gekündigt. Da nun die grössten Anschlusspartner aus der Personalvorsorgestiftung Regional Emmental austreten, wird die Stiftung per 31.12.2018 aufgelöst. Der Wechsel der Pensionskasse hat verschiedene Angestellte zur vorzeitigen Pensionierung bewogen.

Diverses

  • Die 66. Hauptversammlung des Personalverbandes fand am 27. März 2018 im Restaurant National in Burgdorf statt. Der Anlass wurde von den Mitgliedern rege besucht. Der Personalverband konnte an der Hauptversammlung drei neue Mitglieder in den Verband aufnehmen und so die Mitgliederzahl der Aktiven erhöhen.
  • Am 19. September 2018 wurde ein weiterer geselliger Anlass durchgeführt. Ziel des Anlasses war der Besuch des Schloss Burgdorf, welches zu einer Jugendherberge und einem Museum umgebaut wird. Unter der kundigen Führung der Bauleitung wurden die Umbauarbeiten im Innern des Schlosses erklärt. Im Anschluss an die 1.5-stündige Führung trafen sich die Mitglieder des Verbandes im Restaurant Schützenhaus. Der Anlass wurde von 1/3 der Mitglieder besucht.

Köniz

Budget und Teuerungszulage ab 1.1.2019

Für 2019 ist kein Teuerungsausgleich vorgesehen, da noch eine kleine Minus-teuerung besteht. Für individuelle Beförderungen wurden im Budget wie bisher 0,8 Lohnprozente eingesetzt. Für Weiterbildungen ist ein Betrag von rund Fr. 295 000. – budgetiert.

Pensionskasse

Nachdem 2017 ein hervorragendes Börsenjahr war, wurde das Kapital des aktiven Personals mit 5% verzinst (somit wird der Projektionszinssatz von 3% im Durchschnitt 2016-2017 erreicht). 2018 sind die Börsenerträge bisher negativ. Eine Verzinsung wiederum unter dem Projektionszinssatz ist zu befürchten.

Zur Zeit wird – infolge Senkung des Umwandlungssatzes von 5,8 auf 4,8 % per 1.1.2022 – intensiv an Abfederungsmassnahmen gearbeitet.

Diverses

  • Zu einer Weisung «Geschenkannahmeverbot» nahm die Personalvereinigung ablehnend Stellung. Die im Personalreglement und der Personalverordnung enthaltenen Regel sind ausreichend. Auch aus den Abteilungen kamen ablehnende Reaktionen. Der Gemeinderat lehnte die Weisung in der Folge ab.
  •  Die geselligen Anlässe Streetsoccer-Plausch, Fyrabe-Wanderig und Dartturnier sowie eine Besichtigung des Abwasserkanals fanden statt. Erstmals wurde am 17. Mai 2018 ein Fyrabe-Konzärt im Lichthof des Gemeindehauses organisiert.

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