Protokoll der 109. Hauptversammlung vom 9. April 2018, 17.30 Uhr im Hotel Kreuz, Zeughausgasse 41, 3011 Bern

Traktanden

  1. Protokoll der 108. HV vom 3. April 2017
  2. Jahresbericht 2017
  3. Gastreferat
  4. Standespolitik / aktuelle Themen
  5. Rechnungsablage 2017 / Revisionsbericht
  6. Déchargeerteilung
  7. Budget 2018
  8. Wahlen
  9. Ehrungen
  10. Verschiedenes / Wortmeldungen
  11. Gemeinsamer Imbiss

Pünktlich um 17.35 Uhr eröffnet der Präsident Simon Bühler die 109. Hauptversammlung des Personalverbands der Stadt Bern. Namentlich begrüsst er die Ehrenmitglieder:Walter Schopferer, Toni Isenschmied, Nik Freivogel, Heinz Bula, Elsbeth Zimmermann und Bruno Kneubühl

Als Vertreter befreundeter Verbände und Politik:

  • Frau Regula Bühlmann, Stadtratspräsidentin Bern 2018
  • Frau Yasemin Cevik, Stadträtin und Präsidentin von Angestellte Stadt und Region Bern
  • Herr Daniel Wyrsch, Geschäftsführer Bernischer Staatspersonalverband
  • Herr Ruedi Flückiger und Kurt Amiet, KV Bern und Sekretär Angestellte Stadt und Region Bern

Entschuldigt sind:

  • Frau Giovanna Battagliero, Präsidentin Kaufmännischer Verband Bern
  • Herr Urs Stauffer, Präsident Öffentliches Personal Schweiz (ZV)
  • Herr Marcel Zbinden, Präsident Personalvertretung ewb
  • Herr Michel Berger, PVOD Regionalsekretär Bern
  • Ehrenmitglieder: Martin Arn und Hans-Ulrich Gränicher
  • Diverse andere Verbandsmitglieder

Gemäss Präsenzliste sind 84 Mitglieder anwesend. Der Präsident stellt fest, dass die Einladung auf unserer Homepage und in der ZV Info März 2018 (auch online) veröffentlicht wurde. Zudem wurden Mitglieder ohne Mailadresse schriftlich eingeladen. Die Versammlung ist somit handlungs- und beschlussfähig.

Die publizierte Traktandenliste wird ohne Gegenstimme genehmigt. Allfällige Wahlen werden offen durchgeführt, ausser es würden ausdrücklich geheime Wahlen gewünscht. Die Stimmenzähler werden erst gewählt, wenn dies nötig sein sollte.

1. Protokoll der 108. Hauptversammlung vom 3. April 2017

Das Protokoll ist in der ZV Info Mai 2017 abgedruckt worden und steht zudem auf der Website von Öffentliches Personal Schweiz (ZV) jederzeit online zur Verfügung. Es gibt keine Wortmeldungen, das Protokoll wird genehmigt.

2. Jahresbericht 2017

Der Jahresbericht 2017 wurde in der ZV Info März 2018 publiziert.

Auf das Verlesen des Jahresberichts wird daher verzichtet. Im Abschnitt Kommissionen im Personalwesen wird bei der Verwaltungskommission der Personalvorsorgekasse Thomas Michel als Vertreter des Personalverbands der Stadt Bern genannt. Thomas Michel ist per 31.12.2016 nicht mehr in dieser Kommission. Seine Nachfolge hat ab 1.1.2017 Gyula Lehretter angetreten. Dies wird im Jahresbericht 2017 geändert.

Die Versammlung genehmigt den Jahresbericht einstimmig.

3. Gastreferat Frau Regula Bühlmann, Stadtratspräsidentin 2018

Simon Bühler begrüsst Frau Bühlmann und stellt Sie der Versammlung kurz vor. In Ihrem anschliessenden Referat bringt Frau Bühlmann der Versammlung ihre interessante Aufgabe als Stadtratspräsidentin pointiert und unterhaltsam näher. Auch die vom Vorstand zusammengestellten und von Simon Bühler gestellten Fragen zu den Themen Gleichstellung Mann/Frau, Digitalisierung in der Stadtverwaltung, Wahrnehmung des Personalverbandes in der Politik und Stellung der städt. Angestellten im Stadtrat beantwortet Frau Bühlmann souverän. Simon Bühler bedankt sich für das interessante Referat mit einem kleinen Präsent.

4. Standespolitik / aktuelle Themen

Das neue Personalvorsorgereglement war für den Vorstand des Personalverbands das zentrale Geschäft der vergangenen Jahre. Dabei konnte aus Verbandssicht mit Genugtuung festgestellt werden, dass bei der Revision alle Anliegen und Forderungen der Personalverbände erfüllt wurden.

Insbesondere ist gewährleistet, dass die Altersrenten im Alter 63 auch nach dem Primatwechsel mindestens gleich hoch ausfallen werden wie mit dem bisherigen Leistungsprimat.

Seit dem 01.01.2018 ist das überarbeitete Personalvorsorgereglement in Kraft, dies genau ein Jahr früher als es im ursprünglichen politischen Fahrplan vorgesehen war. Die PVK führt einen Standardsparplan, eine Sparplanvariante Minus bei der die versicherten Mitarbeitenden 2% tiefere Sparbeiträge bezahlen gegenüber dem Standardsparplan und eine Sparplanvariante Plus bei der die versicherten Mitarbeitenden 2% höhere Sparbeiträge bezahlen gegenüber dem Standardsparplan. Die Arbeitgebenden bezahlen unabhängig von der Wahl der versicherten Mitarbeitenden immer gleich hohe Sparbeiträge. Die versicherten Mitarbeitenden können die Sparplanvariante jährlich für das folgende Kalenderjahr ändern. Ohne Ände-rungsmeldung der versicherten Mitarbeitenden, läuft die Versicherung auch im neuen Kalenderjahr mit der aktuell gültigen Sparplanvariante weiter. Diese Option wurde bereits von vielen Verbandsmitgliedern geprüft und teilweise auch gewählt. Die Option kommt sehr gut an und wird von vielen als Verbesserung im Zuge des Primatwechsels wahrgenommen.

Der Personalverband wird sich auch in Zukunft für weiterhin gute Arbeitsbedingungen einsetzen und ist gewillt mitzuhelfen, dass die Stadt Bern eine attraktive Arbeitgeberin bleibt. Dabei stehen aus heutiger Sicht zwei Themenbereiche im Vordergrund: einerseits die Teilzeitarbeit und flexible Arbeitsmodelle zur besseren Vereinbarkeit von Beruf und Familie, andererseits die Digitalisierung in unserer Arbeitswelt. Gerade bezüglich der Digitalisierung gilt es aufzupassen, dass nicht künftige Möglichkeiten, die dem Personal zu Gute kommen können, in ein generell negatives Licht gerückt werden.

Damit diese Herausforderungen angenommen und die Interessen der städtischen Angestellten weiterhin wirksam vertreten werden können, ist es unabdingbar, dass unser Mitgliederbestand stabilisiert bzw. vergrössert werden kann. Gegenüber den politischen Behörden haben unsere Argumente umso mehr Gewicht, je mehr Mitglieder wir vertreten.

Deshalb der Aufruf an unsere Kolleginnen und Kollegen, in ihrem Umfeld ein Wort für den Personalverband einzulegen und aktiv Mitgliederwerbung zu betreiben. Der Vorstand hat zu diesem Zweck im vergangenen Jahr einen neuen Prospekt herausgegeben, der die nötigen Argumente liefert und die vielen Vorteile einer Mitgliedschaft im Personalverband auflistet. Der Prospekt kann beim Vorstand oder bei den jeweiligen Vertrauensleuten bestellt werden. Ausserdem ist er als pdf-Datei dem Mail-Aufruf beigefügt.

Ein anderes Schwerpunktgeschäft des vergangenen Jahres bildete die Anfang 2017 umgesetzte Reorganisation der Gesamtunternehmung Energie Wasser Bern bzw. deren Auswirkungen auf die Arbeitnehmenden.

Gewisse Zuständigkeiten und Verantwortungen sind noch nicht eindeutig definiert, und einige Arbeitsprozesse haben sich im Alltag zu bewähren oder müssen noch angepasst werden. Die Reorganisation wird den Verband daher als GAV-Partner und grösste Arbeitnehmendenvertretung von ewb voraussichtlich noch einige Zeit beschäftigen.

Umso wichtiger ist es, dass es Ende August 2017 endlich gelang, den vakanten Sitz der Arbeitnehmenden im Verwaltungsrat von ewb wieder zu besetzen.

Nach einem unschönen Gezerre innerhalb des Gewerkschaftsbunds, das auch seinen Niederschlag in den Medien fand, wählte der Stadtrat die vom Personalverband der Stadt Bern und vom VPOD vorgeschlagene Flavia Wasserfallen, Co-Generalsekretärin der SP Schweiz, in den ewb-Verwaltungsrat.

5. Rechnungsablage 2017 und Revisionsbericht

Simon Bühler erläutert die Rechnung 2017. Der Revisorenbericht wird von Thomas Messerli verlesen. Weil die Kasse wegen kurzfristiger Absage des zweiten Revisors nur durch einen Revisor geprüft werden konnte, verlangte die Versammlung die Überprüfung durch einen zweiten Revisor. Die Rechnung wurde durch die Versammlung mit drei Gegenstimmen zwar angenommen. Die Kasse wird aber im Auftrag von Simon Bühler mit zwei Revisoren nochmals geprüft. Der hervorgehende Revisorenbericht wird den Mitgliedern bekanntgegeben. Die Rechnung wird von der Versammlung unter Vorbehalt einstimmig genehmigt und Lukas Bieri für die Verwaltung der Kasse gedankt.

6. Déchargeerteilung

Mit der Verabschiedung des Jahresberichts und der Zustimmung zur Rechnung 2017 wird das Verbandsjahr 2017 offiziell abgeschlossen. Die Anwesenden erteilen dem Vorstand einstimmig Décharge.

7. Budget 2018

Simon Bühler erläutert das Budget 2018. Der Vorstand empfiehlt der Versammlung, die Mitgliederbeiträge wie letztes Jahr zu belassen. Die Versammlung stimmt diesem Antrag einstimmig zu. Für das Budget werden keine Anträge gestellt. Das Budget 2018 wird wie vom Vorstand vorgeschlagen von der Versammlung angenommen.

8. Wahlen

In diesem Jahr werden gemäss Statuten Wahlen durchgeführt. Aus dem Vorstand des Verbandes gibt es die Rücktritte von Martin Arn und Theo Schmid zu melden. Der Vorstand des Personalverbands der Stadt Bern bedauert zutiefst, dass Martin Arn seine Funktion als Vorstandsmitglied nicht mehr wahrnehmen kann.

In Anbetracht des Umstands, dass sein Gesundheitszustand nicht mehr erlaubt, an den Sitzungen teilzunehmen, mussten wir uns leider gemeinsam dazu entscheiden Martin Arn aus dem Vorstand zu verabschieden. Martin Arn wurde bereits anlässlich seines Rücktritts als Präsident des Personalverbands zum Ehrenmitglied ernannt, dies kann hier selbstverständlich nur bekräftigt werden.

Theo Schmid ist mittlerweile pensioniert und wird sich nicht mehr im Vorstand engagieren. Er hat jedoch verlauten lassen, dass er sich der Pensioniertenwandergruppe anschliessen wird und sich zusammen mit Toni Stalder um die Inhalte der Homepage betreffend der Pensionierten kümmern wird.

Simon Bühler bedankt sich bei Theo Schmid für die geleistete Arbeit und zugleich auch für die zukünftige Tätigkeit in der Wandergruppe und ihrem Internetauftritt.

Die fünf weiteren Vorstandsmitglieder haben sich dazu bereit erklärt, im nächsten Verbandsjahr ihre Aufgaben im gewohnten Sinne wahrzunehmen.

Auch bei der Ämterverteilung im Vorstand gibt es keine Anpassungen. Die aufgeführten Vorstandsmitglieder:

  • Vizepräsident: Bernadette Bechtiger
  • Kasse:  Lukas Bieri
  • Kommunikation/Homepage: Dieter Arnold
  • Vertrauenspersonen: Carmen Roggo
  • Protokoll: Werner Wirth

stellen sich für eine weitere Amtsperiode zur Verfügung.

Die Versammlung bestätigt die Wiederwahl der verbleibenden Vorstandsmitglieder mit kräftigem Applaus.

Der Präsident bedankt sich und im Namen aller Verbandsmitglieder für den grossen Einsatz für den Verband und die kollegiale Zusammenarbeit im Vorstand.

Für die Nachfolge von Theo Schmid kann der Vorstand der Versammlung Eliane Wirth vorschlagen.

Eliane Wirth ist 1999 bei den Sportbetrieben Bern AG als Kassierin auf der Kunsteisbahn Allmend eingetreten. Der Betrieb eines Teils der damaligen Anlagen der Sportbetriebe Bern AG wurde im 2002 von der Stadt Bern, d.h. vom Sportamt übernommen. Seit Mai 2002 arbeitet Eliane Wirth beim Sportamt mit einem Pensum von 60% als Verantwortliche im Personal- und Vertragswesen. Seit rund 7 Jahren hat Eliane Wirth auch Aufgaben im Finanzwesen übernommen. Aufgrund ihrer beruflichen Tätigkeit, ihrem Engagement sowie als Vertreterin der BSS bringt Eliane Wirth die optimalen Voraussetzungen für die Ergänzung in unserem Vorstand. Aus der Versammlung werden keine weiteren Kandidaten vorgeschlagen.

Die Versammlung wählt Eliane Wirth mit Applaus für die nächsten zwei Jahre. Simon Bühler gratuliert Eliane Wirth zur Wahl und überreicht ihr ein kleines Präsent.

Die Wahl von Simon Bühler als Präsident für die nächsten zwei Jahre wird von Bernadette Bechtiger durchgeführt. Bernadette Bechtiger bedankt sich im Namen des Vorstandes bei Simon Bühler für die hervorragende und immer angenehme Arbeit als Präsident. Simon Bühler wird von der Versammlung mit kräftigem Applaus als Präsident bestätig. Er bedankt sich für das in Ihn gesetzte Vertrauen und teilt der Versammlung mit, dass dies jedoch seine letzte Amtsperiode als Präsident sein wird. Im Vorstand würde er aber weiterhin mitarbeiten.

Anschliessend müssen die Kassarevisoren für die nächsten zwei Jahre gewählt werden.

Annemarie Aeschbacher scheidet als Revisor aus. Der Präsident bedankt sich bei Annemarie Aeschbacher herzlich für ihren Einsatz als Revisorin. Zum 1. Revisor wird der bisherige 2. Revisor Thomas Messerli und zum 2. Revisor der bisherige Ersatzrevisor Daniel Fischbach vorgeschlagen. Als neuer Ersatzrevisor wird René Valletti, Leiter Billing & Business-Services bei ewb vorgeschlagen. Aus der Versammlung gibt es keine weiteren Kandidaten.

Die Kassarevisoren und der neue Ersatzrevisor werden von der Versammlung für die nächsten zwei Jahre einstimmig gewählt.

8. Ehrungen

Die Versammlung gedenkt der im Jahr 2017 verstorbenen Mitglieder Brand René, Dillon Brigitte, Geiser Hans, Huber Willy, Knecht Martin, Rohrbach Peter, Steiner Sylvia, Werthmüller Alfred, Wyss Alice und Zürcher Hans-Rudolf mit einer Schweigeminute. Simon Bühler spricht den Hinterbliebenen die Anteilnahme aus.

Zu neuen Veteranen mit 30 Jahren Mitgliedschaft werden Bauen Hans-Ulrich, Jain Sadhan, Leuenberger Urs, Maurer Bruno, Robellaz René, Schweingruber Beat, Stalder Anton, Wüthrich Elsbeth und Zehnder Bernhard ernannt. Mit einem kleinen Präsent dankt Simon Bühler den Anwesenden für ihre Treue zum Verband.

9. Verschiedenes

Unter diesem Traktandum gibt es keine Wortmeldungen.   

Simon Bühler bedankt sich bei Vorstandskollegen, Kommissionsmitgliedern und allen Vertrauenspersonen für die geleistete Arbeit sowie allen Mitgliedern für die Unterstützung des Personalverbands der Stadt Bern.   

Mit der Bekanntgabe des Termins der 110. Hauptversammlung, welche am 25. März 2019 stattfinden wird, schliesst der Präsident um 18:40 Uhr die 109. Hauptversammlung des Personalverbandes der Stadt Bern.

Im Anschluss an den offiziellen Teil der Versammlung offerierte der Personalverband der Stadt Bern den Anwesenden einen Imbiss.

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