Jahresbericht 2016

Volksinitiative «Für ein bedingungsloses Grundeinkommen»

Keine Zustimmung des VBS fand auch die Volksinitiative «Für ein bedingungsloses Grundeinkommen». Volk und Stände haben diese Initiative am 5. Juni 2016 ebenfalls mit deutlichem Mehr verworfen.

Der Hauptgrund für die Ablehnung der Initiative waren die hohen Kosten. Selbst bei einem niedrigen Grundeinkommen von 2500 Franken pro Monat wurden die Gesamtkosten auf über 200 Milliarden Franken geschätzt. Auch wenn man die bisherigen Leistungen der Sozialversicherungen abgezogen hätte, wären noch 150 Milliarden Franken geblieben. Zudem haben die Initiantinnen und Initianten die Finanzierung nicht transparent gemacht. Daher bestand die berechtigte Befürchtung, dass die Initiative nicht die Gesellschaft gestützt hätte, sondern die wirtschaftlichen und sozialen Strukturen mit dem ganzen System der Sozialversicherungen zum Einsturz gebracht hätte.

Volksinitiative «AHVplus»

Das Stimmvolk hat die Volksinitiative «AHVplus» am 25. September 2016 mit einem Stimmenanteil von rund 60 Prozent abgelehnt. Von den Ständen haben Genf, Jura, Neuenburg, Tessin und Waadt dieser auch vom VBS unterstützten Volksinitiative zugestimmt. Das Ziel der Initiative war, die laufenden und künftigen AHV-Renten um zehn Prozent zu erhöhen.

Nach einer intensiv geführten Kampagne der Gewerkschaften und Personalverbände fällt dieses Ergebnis enttäuschend aus. Dieses Ergebnis ist jedoch kein Freipass für Rentenverschlechterungen. Die AHVplus-Gegner müssen nun Wort halten. Im Rahmen der «Altersvorsorge 2020» darf das Rentenniveau nicht sinken. Dies gilt auch für die künftigen Rentnerinnen und Rentner. Die Rentenverschlechterungen bei den Pensionskassen müssen ausgeglichen werden. Der Ständerat hat in der «Altersvorsorge 2020» den Weg vorgezeichnet. Der Ausgleich der Rentenverluste über die AHV ist eine zentrale Voraussetzung für eine erfolgreiche Reform.

Die «Allianz für eine starke AHV» wird die Beratungen betreffend die «Altersvorsorge 2020» eng begleiten und sich mit Nachdruck für die Erhaltung des Rentenniveaus über eine Erhöhung der AHV-Renten einsetzen. Die Erhöhung des Rentenalters und weitere Verschlechterungen werden – gegebenenfalls auch mit einem Referendum – bekämpft.

4. Pensioniertenausflug

Der traditionelle Pensioniertenausflug für die ehemaligen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Kantons Graubünden führte letztes Jahr ins UNESCO-Biosphärenreservat Entlebuch, genau gesagt auf die Rossweid ob Sörenberg im Kanton Luzern.

Am Morgen führte die Reise mit dem Postauto über die A13 und A3, vorbei am Walensee, am oberen Zürichsee und via Ricken bis zum wohlverdienten Kaffeehalt in Sihlbrugg. Nach einem rund 40 minütigen Aufenthalt ging es – bei leider zunehmend schlechterem Wetter – weiter via Luzern nach Sörenberg. Der letzte Streckenabschnitt von Schüpfheim durch das Mariental bis Sörenberg war besonders eindrücklich. Die Gondelfahrt auf die Rossweid mit anschliessendem kurzen Fussmarsch auf die Schwarzenegg erfolgte leider bei wolkenverhangenen Bergen. Die fehlende Aussicht wurde durch das köstliche und sehr reichhaltige Mittagessen aber wieder mehr als aufgewogen. Zwischen den Gängen blieb genügend Zeit, Kontakte zu knüpfen und alte Erinnerungen aufzufrischen. Auch die sympathische Grussbotschaft von Regierungsrat Martin Jäger hat viel zum wohligen Ambiente im Bergrestaurant beigetragen. Nach diesem ausgiebigen Mittagessen führte die Fahrt auf der gleichen Route zurück zu den Ausgangsorten in Graubünden.

Am letztjährigen Pensioniertenausflug, welcher Mitte September stattfand, haben rund 200 Personen teilgenommen. Finanziert wird dieser beliebte Anlass durch einen Teilnehmerbeitrag sowie durch Beiträge des Kantons und der Pensionskasse Graubünden. Reichen diese Mittel nicht aus, hat der VBS den Restbetrag zu übernehmen. Am Pensioniertenausflug konnten – wie immer – nicht nur VBS-Mitglieder, sondern alle ehemaligen Mitarbeitenden des Kantons mit einer Begleitperson teilnehmen.

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