Generalversammlung vom 2. Mai 2019

Am Donnerstag, 2. Mai 2019, fand im Restaurant Schützen in Aarau die Generalversammlung des Aargauer Staatspersonalverbands (ASPV) statt. Es konnten über 70 Mitglieder begrüsst werden.

Der ASPV hat ein intensives und ereignisreiches Jahr hinter sich. Nach dem Rücktritt von Ruedi Hochuli als ASPV-Präsident wurde an der letztjährigen ordentlichen Generalversammlung vom 17. Mai 2018, gestützt auf einen Ordnungsantrag aufgrund einer umstrittenen Kandidatur, die Wahl eines neuen Präsidenten bzw. einer neuen Präsidentin verschoben. Der Wunsch nach einer neuen Kandidatin oder eines neuen Kandidaten wurde vom Vorstand aufgenommen. Dank der breiten Abstützung der Aufgaben konnte der ASPV in der Zwischenzeit auch ohne Präsident bzw. Präsidentin seine Tätigkeiten weiterführen. Anlässlich der ausserordentlichen Generalversammlung vom 17. Oktober 2018 wurde Catherine Merkofer zur neuen Präsidentin des ASPV gewählt.

Die Zusammenarbeit mit den Verbänden und der Personalkommission wurde mit dem Ziel, die beruflichen, wirtschaftlichen und sozialen Interessen seiner Mitglieder noch besser zu wahren, intensiviert. Zwei Vorstandsmitglieder des ASPV sind in der Personalkommission des Kantons Aargaus vertreten. Der Austausch und die Zusammenarbeit mit der Personalkommission kann somit gewährleistet werden. Ebenfalls können so Anfragen besser triagiert und dadurch in geeigneterem Gefäss deponiert und vorgebracht werden. Auch ist der ASPV in der Konferenz Aargauischer Staatspersonal Verbände (KASPV) vertreten, welche die angeschlossenen Verbände und deren Mitglieder in den Sozialpartnergesprächen mit dem Regierungsrat vertritt. Im direkten Dialog mit Regierungsrat Dr. Dieth und HR Aargau können Forderungen erneut deponiert, Fragen geklärt, aber auch Rückmeldungen wie etwa über erfolgte Umsetzungen gegeben werden.

Der Kanton Aargau muss wieder auf Kurs kommen, damit er ein attraktiver Arbeitgeber ist, welcher seine qualifizierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter weiterhin an Bord halten kann. Der ASPV hat entsprechende Forderungen gestellt – wichtig in diesem Zusammenhang natürlich die Forderung, dass endlich an die Lohnentwicklung des Personals gedacht wird und dass das positive Ergebnis der Staatsrechnung 2018 nun eine echte Lohnerhöhung für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zur Folge haben muss.

Weiter verfolgt der ASPV gerade nach der Senkung des technischen Zinssatzes auch die Entwicklung der Aargauischen Pensionskasse (APK), sucht gemeinsam mit den anderen Verbänden den Dialog mit Vertretern der APK und der Regierung. Ein ASPV-Vorstandsmitglied setzt sich hierfür als Experte für APK-Fragen intensiv mit der Pensionskasse auseinander, sucht den Austausch mit der APK und engagiert sich im Interesse des Staatspersonals.

Vom ASPV wurden zudem verschiedene Vorstösse mit personalrechtlichem und politischem Inhalt unterstützt sowie die Umsetzung von positiven Massnahmen – wie zum Beispiel die Abwicklung der strukturellen Lohnerhöhungen – stellvertretend für das Staatspersonal begleitet. Der Austausch mit den Verbänden, der Personalkommission, aber auch den Sozialpartnern funktioniert.

Weiterhin kann der ASPV seinen Mitgliedern attraktive Dienstleistungen anbieten. Insbesondere die kostenlose Erstberatung durch Rechtsanwalt Dr. Michael Merker sowie die Vollkosten Rechtsschutzversicherung wurden im vergangenen Jahr äusserst rege genutzt.

Selbst wenn die Mitgliederzahlen glücklicherweise stabil im Bereich von etwas mehr als 1000 Mitgliedern liegen, braucht der ASPV als parteipolitisch unabhängiger und konfessionell neutraler Verband auf Dauer vor allem bei der Mitgliederentwicklung einen kräftigen Schub. Nur auf diese Weise kann der ASPV seine ihm zugedachte Rolle auch in Zukunft wirkungsvoll wahrnehmen. Doch dafür braucht der ASPV auch die Unterstützung seiner Mitglieder, denn gemeinsam wollen wir mehr erreichen!

Da 2019 kein Wahljahr ist, konnten die offiziellen Traktanden speditiv abgehandelt werden. Nach Erstattung des Berichts sowie der Rechnung 2018 konnte Susanne Widmer (15 Jahre Revisorin), Bernadette Reich (mehr als 10 Jahre Kassiererin) sowie Dominik Frei (5 Jahre Revisor) für ihre treuen und zuverlässigen Dienste für den ASPV herzlich gedankt werden. Bevor es zum geselligen Teil der Versammlung bei einem gemeinsamen Nachtessen überging, berichtete der Gastreferent Roy Ferrari unterhaltsam und kurzweilig von seiner täglichen Arbeit als Berufsinspektor beim Kanton Aargau.




Arbeit der Verbände in der Regionalgruppe Bern

Bern

Lohnmassnahmen

Nach wie vor sehen wir es als Ziel, die Möglichkeiten einer generellen Reallohnerhöhung für das städtische Personal auszuloten. Der Personalverband ist sehr gerne bereit, in der Frage der Reallohnerhöhung, mindestens ebenso aktiv mitzuwirken wie bei allen bisherigen Themen.

Pensionskasse

Seit dem 01.01.2018 ist das überarbeitete Personalvorsorgereglement in Kraft. Die PVK führt neu einen Standardsparplan, eine Sparplanvariante Minus sowie eine Sparplanvariante Plus. Unabhängig von der Wahl der versicherten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bezahlen die Arbeitgeber immer gleich hohe Sparbeiträge. Die Mitarbeitenden können die Sparplanvariante jährlich für das folgende Kalenderjahr ändern. Diese Option wurde von vielen Verbandsmitgliedern bereits geprüft und teilweise auch gewählt. Diese Option wird von vielen als Verbesserung im Zuge des Primatwechsels wahrgenommen.

Rückblickend darf aus Verbandssicht festgestellt werden, dass bei der Revision zahlreiche Anliegen und Forderungen der Personalverbände erfüllt wurden. Insbesondere ist gewährleistet, dass die Altersrenten im Alter 63 auch nach dem Primatwechsel mindestens gleich hoch ausfallen werden wie mit dem Leistungsprimat.

Diverses

  • Aktuell beschäftigen uns in den politischen Gremien Themen wie: Anstellungsbedingungen, Lohnsystem und Ruhestandsmodelle. Ebenfalls sehr zentral sind die Aufgaben betreffend Datenschutz, Digitalisierung und die demographische Entwicklung bei den Mitarbeitenden der Stadt Bern, respektive den Mitgliedern unseres Verbandes.
  • Verbandsintern stehen aktuell zwei Themenbereiche im Vordergrund:

Einerseits die Möglichkeit zur Teilzeitarbeit sowie flexible Arbeitsmodelle zur besseren Vereinbarkeit von Beruf und Familie, andererseits die Digitalisierung der Arbeitswelt.

Biel

Keine Meldung.

Burgdorf

Lohnmassnahmen 2019

Dank dem positiven Budget 2019 wurde die Lohnsumme um 2.0 % erhöht. Gemäss dem Lohnsystem werden für den Erfahrungsanstieg 0,5 % und für den Leistungslohnanstieg 1,5% der Lohnsumme eingesetzt.

Pensionskasse

Da der Gemeinderat den Anschlussvertrag mit der Personalvorsorgestiftung Regional Emmental (PRE) auf den 31.12.2018 gekündigt hat, wurden die Angestellten Ende November über den bevorstehenden Wechsel zur Pensionskasse SHP mit einem Schreiben informiert. In diesem wurden die Versicherten orientiert, dass sich die PRE in Liquidation befindet.

Ab dem 1. Januar 2019 kommt nun der neue Vorsorgeplan mit etwas höheren Sparbeiträgen bis gesamthaft zu 30% und etwas tieferem Koordinationsabzug zur Anwendung. Damit können die künftigen Altersrenten trotz Senkung des Umwandlungssatzes auf 5.5% bis ins Jahr 2022 weitgehend erhalten werden. Die Anteile an den Sparbeitrag sind neu im Verhältnis 60% Arbeitgeberin und 40% Arbeitnehmende. Die neue Regelung bedeutet für Ältere ab 45 höhere Sparbeiträge. Wer von höheren Lohnabzügen weniger stark betroffen sein will, hat neu die Möglichkeit, seinen Arbeitnehmerbeitrag um 2% zu reduzieren oder umgekehrt freiwillig um 2% zu erhöhen. In beiden Fällen bleibt der Arbeitgeberbeitrag unverändert.

Der neue Vorsorgeplan genügt für Versicherte ab 47 Jahren nicht, um die Renteneinbussen als Folge der Senkung des Umwandlungssatzes zu kompensieren. Sie erhalten deshalb eine Abfederung in Form einer Kapitalgutschrift, welche die Renteneinbusse teilweise auffängt. Die Einlage im Alter 65 beträgt 90% des vollständigen Ausgleiches. Sie sinkt mit jedem jüngeren Altersjahr um 4% bis auf 18% im Alter von 47 Jahren.

Mit Schreiben vom 28. Januar 2019 wurde den Versicherten der Austritt aus der PRE zur Kenntnis gebracht und die persönliche Austrittsleistung mitgeteilt. Anfangs März erhielten die Versicherten den neuen Versicherungsausweis der Pensionskasse SHP.

Wir sind nun gespannt, wie die Liquidation der PRE abgeschlossen werden kann und ob noch freie Mittel für die Versicherten zu Verfügung stehen.

Diverses

Die HV 2019 findet am 26. März 2019 im Restaurant National in Burgdorf statt. Aufnahme von vier neuen Mitgliedern und Austritt von zwei pensionierten Mitgliedern.

Köniz

Budget und Teuerungszulage ab 1. Januar 2019

Für 2019 wird kein Teuerungsausgleich ausgerichtet, da gegenüber der heute gültigen Basis von 161.9 noch eine kleine Minusteuerung besteht.

Für individuelle Beförderungen werden wie bisher 0,8 Lohnprozente eingesetzt. Für Weiterbildungen ist ein Betrag von rund
Fr. 295 000.– budgetiert.

Pensionskasse

2018 waren die Börsenerträge negativ. Der Deckungsgrad wird deshalb auf ca. 105% sinken. Das Kapital des aktiven Personals wird mit 1% verzinst. Infolge Senkung des Umwandlungssatzes von 5,8 auf 4,8 wird noch intensiv an einer guten Lösung für Abfederungsmassnahmen gearbeitet.

Diverses

  • Im November 2018 haben wir zu Händen des Gemeinderates zur SP-Interpellation «Fachkräftemangel und demographische Entwicklung in de Verwaltung» Stellung genommen und eigene Vorschläge eingebracht  (z.B. kein Abbau der bisherigen Zulagen, Weiterbeschäftigung über das ordentliche Pensionierungs-alter hinaus).
  • Bereits jetzt beschäftigen sich Verwaltung und Gemeinderat mit dem Budget 2020. Eine Steuererhöhung ist eigentlich unumgänglich. Vorerst muss Köniz aber sparen. Eine erneute Aufgabenprüfung wurde vom Gemeinderat verordnet. Aus Sicht der Personalvereinigung hat es in den entsprechenden Vorschlägen einige Positionen, dessen Spareffekt äusserst gering, die negative Wirkung auf das Personal aber beträchtlich ist (Streichen von Fringe Benefits).
  • Am 11.3.2019 fand die HV bei guter Beteiligung statt. Der Wintersporttag in der Lenk durfte bei schönstem Winterwetter über die Bühne gehen. Als nächstes stehen der Billard-Abend, das Fyrabe-Konzert und das Bouleturnier auf dem Programm.

Langenthal

Besoldung 2019/2020

Der Gemeinderat beschloss die folgenden Anpassungen für 2019:

  • 0.5 % als Basisfaktor für die leistungsabhängige individuelle Gehaltserhöhung
  • 0.86 % als Teuerungsausgleich

Die Forderung des Personalverbandes für 2020 lautet folgendermassen:

  • (1.2 %) für individuelle, leistungsorientierte Gehaltsanpassung
  • Voller Teuerungsausgleich

Überarbeitung der personalrechtlichen Grundlagen

Das Vernehmlassungsverfahren wurde Ende Januar 2019 abgeschlossen. Über den weiterführenden Fahrplan wurde noch nicht informiert. Das überarbeitete Reglement sollte jedoch per 01.01.2020 in Kraft treten.

Grosse Unterstützung erhielt der Personalverband im Vernehmlassungsverfahren von Öffentliches Personal Schweiz (ZV) durch Herrn Dr. Merker.

Pensionskasse

Nach einem guten Anlagejahr 2017 haben sich die Schwankungen an den Finanzmärkten ab dem 1. Quartal 2018 verstärkt. Vor allem der Handelsstreit zwischen den USA und China und die Brexit-Verhandlungen zwischen Grossbritannien und der EU haben für Unsicherheit gesorgt. Entsprechend hat die Mehrzahl der Anlagekategorien das Jahr mit negativen Renditen abgeschlossen. In diesem schwierigen Umfeld sind auch die Pensionskassen mit negativen Renditen konfrontiert.

Für die Pensionskasse der Stadt Langenthal resultierte eine Anlagerendite von Minus 4.5%. Das negative Anlageergebnis sowie die Kosten für die Verzinsung der Altersguthaben und der Rentenkapitalien belasten den Deckungsgrad entsprechend.

Zum jetzigen Zeitpunkt (Februar 2019) gehen wir davon aus, dass unter Anwendung eines technischen Zinssatzes von 2.5% eine geringe Unterdeckung eintreten wird.

Der Stiftungsrat hat den definitiven Zinssatz für die Verzinsung der Altersguthaben im Jahr 2018 auf 1.0 Prozent festgelegt. Das Altersguthaben der aktiven Versicherten für unterjährige Austritte, Vorsorgefälle und Pensionierungen wird im Jahr 2019 mit 1.0% verzinst. Der Zinssatz entspricht damit dem BVG-Mindestzinssatz. Der Stiftungsrat wird Ende 2019 definitiv über die Verzinsung der Altersguthaben der am
31. Dezember 2019 aktiven Versicherten entscheiden.

Diverses

1. Mitarbeitendenbefragung

Im April/Mai 2019 wird eine Mitarbeitendenbefragung durchgeführt. Mit der anonym durchgeführten  Befragung, werden die folgenden Ziele verfolgt:

  • Messung der Arbeitszufriedenheit, Commitment und Engagement der Mitarbeitenden
  • Beschreibung und Bewertung der individuellen Arbeitssituation (z.B. Arbeitsinhalt, Arbeitsbedingungen, Kommunikation, Zusammenarbeit)
  • Erkennung der eigenen Stärken und förderungswürdigen Handlungsfelder
  • Die Befragung erfolgt in Zusammenarbeit mit der Firma Empiricon AG.

2. 100 Jahre Personalverband

Im Hinblick auf 100 Jahre Personalverband der Stadt Langenthal erstellten wir eine Jubiläumsbroschüre. In dieser blicken wir auf die Gründungszeit und das Engagement des Verbandes zurück.

3. Hauptversammlung vom 23. Mai 2019

Die Jubiläumshauptversammlung werden wir in einem angemessenen und feierlichen Rahmen durchführen.

Münchenbuchsee

Keine Meldung, zur Zeit fehlt der Ansprechpartner.

Muri

Keine Meldung.

Murten

Besoldung gemäss kantonalen Vorgaben. Keine besonderen Vorkommnisse.

Spiez

Keine Meldung.

Steffisburg

Jahresrechnung 2018

Die Jahresrechnung 2018 wird an der GGR-Sitzung vom 3. Mai 2019 behandelt. Aus diesem Grund können zurzeit keine Angaben gemacht werden. Für 2019 gibt es keine Teuerungszulage.

Pensionskasse der Gemeinde Steffisburg

Der aktuelle Deckungsgrad beträgt 102.08 %. Im 2019 sind somit keine Sanierungsmassnahmen notwendig. Der technische Zinssatz wurde auf 2.0 % festgelegt.

Per 1. Januar 2019 wurde die Lebenspartnerrente eingeführt.

Diverses

Fringe Benefits (Nebenleistungen)

Angebote im Rahmen der verwaltungsinternen Gesundheitsförderung (z.B. Teil-nahme an Kursen/Workshops, sportliche Angebote, Augenkontrolle, gratis Früchte), günstiger Kaffeepreis CHF 0.50, gleitende und flexible Arbeitszeiten, Betreuungszulage für Mitarbeitende mit Kindern, grosszügige Beteiligung an Aus- und Weiter-bildungen, Möglichkeit zur Telearbeit (Homeoffice), CHF 100.00 Belohnung für Stellenvermittlung, zwei Personalanlässe (Personalfest/Personalrapport), Duschbrause-Aktion für Mitarbeitende, Reka-Card (vergünstigter Bezug), Saisonabi Badi Steffisburg (vergünstigter Bezug), Velo-Check, Bike to work, neue Multifunktions-geräte für Verwaltung, Tauschwand mit Büchern & DVDs, Gratis-Tickets für Spiele des Handballclubs Steffisburg, des Fussballclubs Thun und des Unihockeyclubs Thun, einige Gratis-Langlaufpässe für die Loipen Heimenschwand sowie für die ganze Schweiz.

Gemeindepersonalverband (GPV)

Erfreulicherweise können laufend neue Mitglieder gewonnen werden. Die Haupt-versammlung GPV findet am 4. April 2019 statt. Dabei werden die ordentlichen Traktanden behandelt. Die aktuelle Mitgliederzahl ist auf einem positiven Stand von rund 90 Personen.

Der Gemeindepersonalverband (GPV) feierte im 2018 sein 75-jähriges Bestehen. Zu diesem speziellen Ereignis organisierte der Vorstand einen Tagesauflug im August nach Murten. Anfangs dieses Jahres hat ein Kochkurs (4 Abende) mit Michèle Mosimann stattgefunden. Ebenso hatten die Mitglieder und Mitarbeitenden die Möglichkeit, das neue Ärztezentrum im Oberdorf zu besichtigen. Zudem hat im Oktober 2018 ein Energiestadtfest stattgefunden.

Gemeinde Steffisburg

Im 2018 haben unter anderem die Anlässe «Art Container Steffisburg», «Vogellisi – ein Naturmärchen unter freiem Himmel» und «Music Days» das kulturelle Angebot in Steffisburg bereichert. Nebst der finanziellen Unterstützung der genannten Anlässe haben Mitarbeitende der Gemeinde Steffisburg (vorwiegend Werkhof) bei diesen Events tatkräftig mitgeholfen (Auf-/Abbau). Ebenso konnten die Angestellten für diese Veranstaltungen von Gratis-Eintritten profitieren.

Zudem hat am 5. Januar 2019 das mittlerweile zur Tradition gewordene Tannen-baumwerfen auf dem Dorfplatz stattgefunden.

Worb

Keine Meldung.




Zur Pensionskasse Basel-Stadt

Die Pensionskasse Basel-Stadt (PKBS) hat am 12. April 2019 den Geschäftsbericht 2018 veröffentlicht. Der Deckungsgrad der Gesamtkasse sank aufgrund der Performance von minus 2.45 Prozent per 31. Dezember 2018 um 4.9 Prozentpunkte auf 97.6 Prozent.

Wie aus dem am 12. April 2019 veröffentlichten Geschäftsbericht 2018 der PKBS (veröffentlicht auf www.pkbs.ch) hervorgeht, betrug die Performance der PKBS minus 2.45 Prozent. Die negative Performance führte dazu, dass der Deckungsgrad der PKBS von 102.5 Prozent Ende 2017 um 4.9 Prozentpunkte auf 97.6 Prozent per 31. Dezember 2018 sank.

Der durchschnittliche Deckungsgrad der sieben Vorsorgewerke in Teilkapitalisierung sank von 101.3 Prozent auf 96.5 Prozent. Mit Ausnahme des Vorsorgewerks Universitätsspital Basel liegt der Deckungsgrad all dieser Vorsorgewerke unter 100 Prozent. Der Deckungsgrad des Vorsorgewerks Bereich Staat beträgt 94.5 Prozent. Bei den Vorsorgewerken im System der Teilkapitalisierung sind Sanierungsmassnahmen einzuleiten, sobald der globale Deckungsgrad unter 80 Prozent oder der Deckungsgrad für die Aktivversicherten unter den Ausgangsdeckungsgrad sinkt. Zum jetzigen Zeitpunkt sind laut Medienmitteilung der PKBS vom 12. April 2019 jedoch keine Sanierungsmassnahmen nötig.

Der durchschnittliche Deckungsgrad der Vorsorgewerke in Vollkapitalisierung beträgt unter Anrechnung der Arbeitgeberbeitragsreserven mit Verwendungsverzicht 104.3 Prozent (Vorjahr: 109.5 Prozent). Sanierungsmassnahmen sind bei Vorsorgewerken im System der Vollkapitalisierung zu prüfen, falls der Deckungsgrad unter 100 Prozent sinkt.

Das Vermögen der PKBS hat sich im Vergleich zum Vorjahr verkleinert. Es beträgt per 31. Dezember 2018 CHF 12.34 Mrd. (Vorjahr: CHF 12.77 Mrd.). Die Betriebsrechnung 2018 zeigt aufgrund der negativen Performance vor der Veränderung von Wertschwankungsreserven und des Teilkapitalisierungsanteils einen Aufwandüberschuss von CHF 605.01 Mio. (Vorjahr: Ertragsüberschuss von CHF 604.27 Mio.). Hauptverantwortlich für die negative Performance waren laut Medienmitteilung der PKBS vom 12. April 2019 insbesondere die Anlagekategorie Aktien, Wandelanleihen und Alternative Anlagen. Die Anlagekategorien Immobilien, Hypotheken und Darlehen stützten mit ihren positiven Beiträgen hingegen den Deckungsgrad.

Wie die PKBS mitteilt, mussten aufgrund des Aufwandüberschusses die Wertschwankungsreserven um CHF 559.94 Mio. von CHF 2’456.49 Mio. auf CHF 1’896.54 Mio. reduziert werden. Der Teilkapitalisierungsanteil sank ebenfalls um CHF 34.31 Mio. von CHF 2’126.07 Mio. auf CHF 2’160.37 Mio. Der Teilkapitalisierungsanteil ist eine negative Verbindlichkeit (Minuspassivum), die es ermöglicht, dass Vorsorgewerke im System der Teilkapitalisierung ab einem Deckungsgrad von 80 Prozent Wertschwankungsreserven führen. Dieser entspricht 20 Prozent des Vorsorgekapitals und der technischen Rückstellungen.

Gemäss Medienmitteilung der PKBS vom 12. April 2019 seien die Kosten der Vermögensverwaltung trotz vermehrter Investitionen in Kollektivanlagen nach wie vor tief. Diese betrugen im Jahr 2018 0.25 Prozent (Vorjahr: 0.24 Prozent). Die Verwaltungskosten konnten um 3.3 Prozent auf CHF 145 pro Destinatär (Vorjahr: CHF 150) reduziert werden.

Die PKBS zählte am Ende des letzten Jahres 23’265 Aktivversicherte (Vorjahr: 23’016). Auch die Zahl der Rentenbeziehenden stieg von 15’683 (31. Dezember 2017) auf 15’839 (31. Dezember 2018) an.