Cyber-Attacken: Es kann jeden treffen

Bankraub war gestern. Wer heute schnell ans grosse Geld kommen will, braucht dafür kein Stemmeisen, keine Pistole und kein Fluchtauto. Sondern eine gute Internetverbindung, einen scharfen Verstand und viel kriminelle Energie. Die Hacker sind überall – und jeder kann zum Opfer werden: Behörden, Firmen oder auch Privatleute.

Nach einer aktuellen Studie der Zurich-Versicherung haben bereits 2 von 5 KMU einen Cyber-Angriff erlebt. Doch auch Behörden oder Privatpersonen können in den Fokus der Hacker geraten. Denn es lockt das grosse Geld. Ein wichtiges Ziel der Hacker ist es, sich in interne Netzwerke einzuschleusen und dort Daten zu stehlen. Öffentliche Institutionen wie Gemeinden oder Behörden verfügen oftmals über sensible Informationen. Diese könnten von Hackern missbraucht werden, um beispielsweise an vertrauliche Informationen von Personen zu gelangen, mittels «Trojaner» den Betrieb lahmzulegen oder Gelder zu erpressen. Vielleicht hat die Cyber-Attracke aber auch einen politischen Hintergrund. Oder der 15-jährige «Script Kiddie» aus der Nachbarschaft legt die Gemeinde-Website lahm, um sich für die Überbauung eines Skateboard-Areals zu rächen.

Der Hacker als Facebook-Freund

E-Mails sind das häufigste Einfallstor für gezielte Cyber-Angriffe. So wird der Mitarbeitende ungewollt zum Mittäter. Auch Privatpersonen sind gefährdet: Sobald die eigene E-Mailadresse irgendwo im Internet abrufbar ist, droht eine Flut von Spam-E-Mails, die oft erstaunlich professionell gemacht sind. Darin wird für dubiose Produkte geworben, bittet eine exotische Prinzessin um Geld oder es kann per Mausklick ein Virus aktiviert werden. Die Kriminellen profitieren auch von der Bereitschaft vieler Menschen, Informationen im Internet zu teilen. Ein mögliches Beispiel: Ich interessiere mich auf Facebook für die Teilnahme an einem Marathon und erhalte von einem anderen Teilnehmer einen Link zum kostenlosen Vorbereitungstraining. Doch der nette Sportler ist ein Hacker: Ein Klick auf diesen Link – und schon beginnt der Download der Schadensoftware.

Risiko verringern – sich auf die Folgen einstellen

«Einen absoluten Schutz vor Hacker-Angriffen gibt es nicht», stellt Cyberexperte von Watzdorf klar. Das Risiko lässt sich aber durch ein professionelles IT-Management und erhöhte Wachsamkeit verringern. So schützen Sie sich als Privatperson:

  • Das Betriebssystem auf dem aktuellsten Stand halten – weil Hacker auf Schwachstellen in der Software zugreifen. Dazu gehört auch, alte Betriebssysteme wie Windows XP zu beseitigen, weil sie keine Updates mehr erhalten.
  • Antivirus-Programme installieren, die Schadsoftware erkennen und blockieren sowie eine Firewall nutzen, die nicht erlaubte Zugriffe verhindert.
  • Intelligente Passworte verwenden, die z.B. Sonderzeichen erhalten, Zahlen und Buchstaben kombinieren und mindestens 8 Zeichen haben.
  • Regelmässige Datenbackups. Das neuste Backup sollte nicht das vorherige überschreiben, weil sonst die historischen Daten verloren gehen können. Banal, aber wichtig: Das Backup muss stets vom Netz genommen werden, damit es dem Virus nicht ebenfalls zum Opfer fällt. Und man sollte regelmässig testen, ob die Datensicherung funktioniert hat.

 

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