Basel als Gastgeberstadt

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Am 7. Mai 2026 fand die Delegiertenversammlung des Zentralverbands Öffentliches Personal Schweiz in Basel statt. Die Stadt am Rhein bot mit ihrer Geschichte, ihrer kulturellen Vielfalt und ihrer besonderen Lage im Dreiländereck einen passenden Rahmen für die diesjährige Zusammenkunft.

Für die Vorstandsmitglieder begann die Veranstaltung bereits am Vorabend. Sie wurden von Dr. Gregor Thomi, Präsident des Baselstädtischen Angestellten-Verbandes (BAV), empfangen. In angenehmer Atmosphäre bot sich Gelegenheit für erste Gespräche und den persönlichen Austausch.

Am Tag der Delegiertenversammlung trafen sich die Teilnehmenden im traditionsreichen Restaurant Löwenzorn. Der Tagungsort bot den passenden Rahmen für die morgendliche Vorstandssitzung sowie die anschliessende Delegiertenversammlung mit Vertreterinnen und Vertretern der Staatspersonal-, Gemeinde- und Fachverbände.

Zu Beginn der Versammlung richtete Dr. Gregor Thomi sein Grusswort an die Delegierten. Dabei erinnerte er an die bald 130-jährige Zusammenarbeit zwischen dem ZV und dem BAV und betonte die langjährige Verbundenheit zwischen den Verbänden.  

Rückblick auf das vergangene Jahr
Im Zentrum der Delegiertenversammlung stand der Jahresbericht 2025. Zentralpräsident Urs Stauffer blickte auf die politische und wirtschaftliche Entwicklung des vergangenen Jahres zurück. Die wirtschaftliche Lage der öffentlichen Hand in der Schweiz bezeichnete er weiterhin als stabil. Dadurch habe sich die öffentliche Hand auch im Jahr 2025 als verlässliche Arbeitgeberin präsentieren können.

Gleichzeitig verwies er darauf, dass die Diskussionen rund um Arbeitsbedingungen, Löhne und Stellen im öffentlichen Dienst zugenommen haben. Diese Entwicklungen würden die Verbände weiterhin beschäftigen und erforderten auch in Zukunft ein aktives Engagement für die Anliegen des öffentlichen Personals.

Der Jahresbericht wurde von den Delegierten einstimmig genehmigt.

Statutarische Geschäfte und Finanzen
Die statutarischen Geschäfte konnten speditiv behandelt werden. Nach der Genehmigung des Protokolls der Delegiertenversammlung 2025 wurde die Jahresrechnung 2025 vorgestellt. Auch der Revisorenbericht wurde präsentiert. Die Delegierten genehmigten die Rechnung einstimmig.

Ebenso wurde der Mitgliederbeitrag für das Jahr 2027 unverändert bestätigt. Das Budget 2027 fand ebenfalls die Zustimmung der Delegierten. Dabei wurde darauf hingewiesen, dass künftige Fachtagungen teilweise über den Aktionsfonds finanziert werden können. Dank einer soliden Finanzplanung verfügt der Verband über eine gute Grundlage für zukünftige Projekte und Aktivitäten.  

Wahlen und Verabschiedungen
Ein besonderer Moment der diesjährigen Delegiertenversammlung war die Verabschiedung von Kurt Gasser aus Köniz. Nach langjährigem Engagement im Vorstand des ZV wurde ihm für seinen grossen Einsatz gedankt. Als Anerkennung seiner Verdienste wählten ihn die Delegierten einstimmig zum Ehrenmitglied.

Im Rahmen der Wahlen bestätigte die Delegiertenversammlung Urs Stauffer einstimmig als Präsidenten. Auch die Mitglieder des Vorstands und der Geschäftsleitung wurden wiedergewählt. Farah Fasiolo und Lukas Bieri wurden für eine weitere zweijährige Amtsdauer bestätigt.  

Vorstellung der Mitgliedschaftssoftware Webling
Im Anschluss stellte Enesa Sefedini die Mitgliedschaftssoftware Webling vor. Sie zeigte auf, wie die Plattform die Verbände in ihrer täglichen Administration unterstützen kann und welche Vorteile sich daraus für die Mitglieder ergeben.

Besonders begrüsst wurde, dass die Nutzung der Software für die angeschlossenen Verbände kostenlos möglich ist, da die Finanzierung durch den ZV übernommen wird. Ziel ist es, administrative Abläufe zu vereinfachen und die Zusammenarbeit innerhalb der Verbände weiter zu unterstützen.  

Chur als Tagungsort 2027
Die Delegiertenversammlung bestimmte Chur als Austragungsort der DV 2027. Die älteste Stadt der Schweiz wird die Delegierten am 13. Mai 2027 empfangen.

Chur verbindet historische Tradition mit einer eindrucksvollen Bergkulisse und bietet einen passenden Rahmen für die nächste Zusammenkunft des ZV. Bereits heute darf man sich auf interessante Begegnungen und einen weiteren konstruktiven Austausch freuen.  

Basler Traditionen und ein gelungener Abschluss
Nach Abschluss der statutarischen Geschäfte sorgte zunächst Stefan Uehlinger mit seinem Referat über Schnitzelbangg und Fasnacht für einen unterhaltsamen Beitrag. Mit viel Humor und spannenden Einblicken in das Basler Brauchtum brachte er die Anwesenden immer wieder zum Lachen und lockerte die Stimmung auf.

Im Anschluss referierte Dr. Willi H.T. Rühl über die Zünfte und Gesellschaften der Stadt Basel. Er vermittelte den Delegierten interessante Hintergründe zur Geschichte und Bedeutung dieser traditionsreichen Institutionen und rundete den Basler Teil der Veranstaltung ab.

Beim anschliessenden Apéro im Restaurant Löwenzorn bot sich den Delegierten und Gästen Gelegenheit zum persönlichen Austausch. In angenehmer Atmosphäre wurden Gespräche weitergeführt und Kontakte gepflegt, bevor die Teilnehmenden die Heimreise antraten.