Wahlen und Verabschiedungen

Delegiertenversammlung am 4. Mai 2018 in Grenchen

Kurt Gasser (bisher)

Ein guter Service public ist mir sehr wichtig. Beruflich bin ich täglich mit den Freuden und Leiden der Bevölkerung konfrontiert. In wirtschaftlich guten Zeiten will die Politik Steuern senken und in schlechten Zeiten hat man kein Geld für notwendige Anpassungen beim Personal. Grund genug, sich dafür einzusetzen, dass Mitarbeitende der öffentlichen Verwaltung den Anschluss nicht verlieren. Wir stehen in der Region Bern in enger Konkurrenz zu Kanton und Bund und der Erhalt von guten Arbeits- und Anstellungsbedingungen insbesondere auf Gemeindeebene ist mir ein grosses Anliegen. Eine gute Sozialpartnerschaft setzt Partner auf Augenhöhe voraus. Regionale, aber auch überregionale Vernetzung ist für die Meinungsbildung äusserst wichtig. Öffentliches Personal Schweiz (ZV) setzt sich für die Anliegen der Mitarbeitenden im öffentlichen Dienst ein. Deshalb engagiere ich mich gerne auch weiterhin in dessen Vorstand.

Julien Steiner (bisher)

Un Service public fort est une condition indispensable pour garantir non seulement une haute qualité de vie mais également pour permettre à chacune et chacun de disposer des mêmes droits et des mêmes chances dans la vie, quel que soit son origine et sa situation sociale. Un Service public fort et indépendant est également un facteur central pour le développement économique de la Suisse : des infrastructures de qualité et une formation de haut niveau constituent en effet autant, si ce n’est plus que des bas taux d’imposition, des éléments essentiels pour les entreprises. Pour mener à bien leur travail, les employées et employés des administrations publiques doivent disposer de bonnes conditions de travail et ne pas être constamment soumis à la pression des coupes budgétaires. C’est dans ce sens que Employés du secteur public Suisse doit s’engager.

Fabian Schambron (bisher)

Nach zwei Jahren im Vorstand sind mir zwei Dinge noch klarer, als sie es vorher schon waren: So wichtig ein verlässlicher öffentlicher Dienst ist, so sehr befindet er sich momentan unter Beschuss. Dass sich das öffentliche Personal der Schweiz dagegen organisiert, ist nur folgerichtig. Mein Mitwirken im Vorstand von Öffentliches Personal Schweiz (ZV) verstehe ich in diesem Kontext. Es geht mir um die Erhaltung von allgemein zugänglichen öffentlichen Strukturen, die unser tägliches Leben rahmen und erleichtern, sozial Schwächere schützen und gerade in schwierigen Zeiten für gesellschaftlichen Zusammenhalt und Stabilität sorgen. Es leuchtet ein, dass ein solches Vorhaben nur Chancen auf Erfolg hat, wenn sich die Betroffenen vernetzen, die Verbände Informationen austauschen und wir Arbeitnehmenden metierübergreifend denken. Nach zwei Jahren im Vorstand Öffentliches Personal Schweiz (ZV) würde ich mich freuen, auch weiterhin in diesem Sinn mitzuwirken, und stelle mich zur Wahl für weitere zwei Jahre.

Iris Braunwalder (NEU)

Zu meiner Person: Alter/Jahrgang: Ich befinde mich noch im Reifungsprozess…
Ich lebe in einer Beziehung, einer festen. Das Wort fest, hat jedoch nichts mit meinem BMI (Body Mass Index) zu tun. In dieser Konstellation existieren 4 erwachsene Kinder (alle vergeben) und 3 Enkelkinder (einstweilig). Mein Hobby ist der Breitensport. Im SHTV (Schaffhauser Turnverband) agiere ich als Ressortleiterin FMS (Frauen, Männer, Senioren/innen) und schätze den vielfältigen Aufgabenbereich und Kontakt.
Ambitionen: Seit 15 Jahre arbeite ich als Organisations-, Projekt- und Prozessmanagerin beim Planungs- und Naturschutzamt des Kantons Schaffhausen nunmehr in einem Vollzeitpensum. Ich arbeite gerne im Team und schätze auch den Kundenkontakt sowie die «Beweglichkeit» meiner Arbeit. Damit ist das schnelle reagieren in Bezug auf die verschiedenen Ressorts angesprochen. Denselben Zeitraum hat auch meine personalpolitische Tätigkeit beim Staatspersonal Verband Schaffhausen ausgefüllt. Anfangs als Beisitzerin und Organisatorin diverser Anlässe ab 2014 als Vizepräsidentin und ab 2016 als Präsidentin.
2005 bis 2014 war ich Vertreterin beim VöPS (Verband öffentlichen Personals Schaffhausen) um unsere Anliegen einzubringen. Ab 2008 PEKO Mitglied (Personalkommission) um aktiv an den Arbeitsbedingungen für das Personal mitzuwirken. 2009 wurde die PEKO neu instituiert, sodass ich das Amt der Vizepräsidentin innehabe.
Leitbild: Es ist wichtig, dass die Angestellten eine Anlaufstelle für Themen haben, welche sie beschäftigen. Auch für zwischenmenschliche Beziehungen ist der Verband ein Verbindungsinstrument zwischen Arbeitnehmer und Arbeitgeber.
Wir haben schon viele Hürden geschafft und lassen auch in Zukunft nicht locker und bleiben dran. Unser Verband hat durch Beharrlichkeit 100 Jahre überstanden, ich hoffe, dass auch die kommenden Generationen daran festhalten, denn meiner Meinung nach ist Hartnäckigkeit eine unterschätzte Eigenschaft.
Personalpolitik / Personalwesen: Mitbestimmung bezeichnet grundsätzlich die Mitwirkung und Mitentscheidung jener, deren Existenz, Arbeits- und Lebensweise durch Entscheidungen anderer beeinflusst werden (können), welche aufgrund formaler Rechts- oder Besitzverhältnisse dazu befugt sind. Das Ziel für Arbeitgeber und -nehmer sollte sein: Eine win-win-Situation (auch als Doppelsieg-Strategie bekannt) zu erzielen. Alle Beteiligten und Betroffenen sollten einen Nutzen erzielen. Jeder Verhandlungspartner respektiert sein Gegenüber und versucht, dessen Interessen ausreichend zu berücksichtigen. Für mich ist die Arbeit in einem Personalverband eine Herzensangelegenheit! Nichts ist schlimmer und kontraproduktiver als verhärtete Fronten, was leider allzu oft der Fall ist und gelinde geschrieben zu nichts führt, zum Leidwesen des Arbeitnehmers. Die geltenden politischen Leitlinien erweisen sich zunehmend als Hindernis für eine zukunftsgerichtete Gestaltung der Arbeitsplätze der öffentlichen Hand und deren Dienstleistungen. Offene, ehrliche Kommunikation ist eine wünschenswerte Basis in der Personalpolitik.

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